Autor Thema: MMC  (Gelesen 8217 mal)

NONO

  • Gast
MMC
« am: 31 August 2010 »
Hallo
es gibt eine neue party droge MMC, ich wollte nur wissen ob ihr wisst was das genau ist...hab gehört es ist ein verdünger für blumen(garten) oder andere sagen es ist eine art badesalz, es ist ein weisses pulver und crystalig (ähnlich wie crystal speed).

danke im vorhinen
lg

ME-Redaktion

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Re: MMC
« Antwort #1 am: 31 August 2010 »
Hallo NONO, Mephedron, die als Pflanzendünger oder Badesalz verkauft worden war, ist ab dem 21.8.2010 auch in Österreich verboten. Die Substanz wurde als illegales Suchtmittel deklariert und damit Verkauf und Besitz untersagt.

Mephedron gehört zu den sogenannten "Research Chemicals". Dabei handelt es sich um Substanzen, die weitgehend unerforscht sind. Mephedron wirkt als Stimulans des zentralen Nervensystems und gehört der Gruppe der synthetischen Cathinon-Derivate an, die Substanzen wie Methylon, Methedron und Flephedron beinhalte.

Die Wirkung

Euphorie, gesteigerte Aufmerksamkeit, Wachheit, Appetithemmung, erhöhtes Redebedürfnis und Offenheit, Mobilisierung von Kraftreserven, Verringerung des Schlafbedürfnisses, Reizung des oberen Rachenbereiches und einhergehende leichte Halsschmerzen und Mundtrockenheit. Ebenfalls treten Reizungen und Verätzungen der Haut (bei Hautkontakt), Brennen in der Nase (bei nasalem Konsum), Verlangen mehr einzunehmen (sogenanntes „Craving“), gestörtes Kurzzeitgedächtnis, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Herzfrequenz oft bis hin zu Herzrasen, Gefühle von Angst und Niedergeschlagenheit, starkes Schwitzen mit deutlich „chemischem“ Geruch, erweiterte Pupillen, Müdigkeit und Trägheit, veränderte Wahrnehmung, Schlaflosigkeit und unklare Erinnerungen an die Zeit der Drogenwirkung auf. Schmerzen in der Nase können bis zum nächsten Tag anhalten; auch eine Schädigung der Nasenscheidewand und im Extremfall ihre Durchlöcherung können bei häufigem Konsum auftreten. Des Weiteren berichten Konsumenten mit langem und starkem Konsum der Droge von Schmerzen in der Nierengegend.

Es gibt noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wirkmechanismen, Risiken sowie mögliche Gefahren beim Mischkonsum.

Langzeitwirkungen sind noch nicht bekannt. Europaweit ist von insgesamt vier Todesfällen die Rede. Es wird auch immer wieder in als "Ecstasy" verkaufte Tabletten gefunden.