Autor Thema: compensan intravenös  (Gelesen 165 mal)

5vor12

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compensan intravenös
« am: 23 Mai 2022 »
Ist das Talkum jetzt noch immer im Substidol? Es heißt,  dass vor einigen Jahren die Rezeptur geändert wurde... stimmt das?

Ich versuche den intravenösen Konsum abzustellen und mit noch zu schlucken. Obwohl mein linker Arm nicht dafür benutzt wird,  ist die untere Vene extrem hart und jede Nacht schlafen mir die Arme ein.

1.erholen sich meine Venen wieder? Ich hatte früher gute Venen, jetzt findet sie nur noch ein guter Arzt.
2. sind die grünen Filter im safe Pack wirklich so gut?
3. Was kann ich tun um meine 10 Jahre intravenösen Konsum so gut wie möglich ungeschehen zu machen?


Seit 7 Tagen injiziert ich nicht mehr...
Ich gehe jeden Tag arbeiten und habe auch ein Kind. Ich will einfach so lange wie möglich ein Vater sein.
Wenn man mich sieht , dann würde man es nicht erkennen.
4. gibt's möglicherweise einen spezialisierten Arzt ( von mir aus privat) der sich meine Venen in Tirol ansehen kann?

ME-Redaktion

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Antw:compensan intravenös
« Antwort #1 am: 25 Mai 2022 »
Hallo 5vor12,

erstmals Gratulation zur Umstellen auf den oralen Konsum. Bei  (Substitol-Ret.®)  und (Compensan®) handelt es sich um retardiert Morphine in geringer unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung (Morphinsulfat-pentahydrat (Substitol-Ret.®) und Morphin-hydrochlorid (Compensan®). Der Wirkstoff Morphin ist bei beiden gleich. Substitol unterscheidet sich jedoch wesentlich vom Compensan, weil Substitol nach wie vor das schädliche Talkum enthält, welches bei nicht vorgesehenem bzw. zugelassenem intravenösem Konsum (also beim Spritzen) die feinen Gefäße über einen längeren Zeitraum hinweg verstopfen kann und somit zu massiven Folgeschäden führen kann. Also wenn man es oral – wie vorgesehen – schluckt, sind beide Medikamente gleichwertig.

Für Ihre medizinischen Fragen bezüglich Ihren Venen wenden Sie sich bitten an einen Facharzt für Gefäßkrankheiten. Unter https://www.aektirol.at/arztsuche
können Sie einen Facharzt Ihrer Nähe finden.

Ihre Situation sollte wirklich persönlich besprochen werden. Bitte wenden Sie sich an eine Drogenberatungsstelle. Unter https://www.beratungsstellen.at/contents/5509/drogenberatungsstellen
finden Sie eine Drogenberatungsstelle in Ihrer Nähe.