Autor Thema: Substi Entzug  (Gelesen 492 mal)

Claudis

  • Gast
Substi Entzug
« am: 17 Juli 2019 »
Hallo ihr Lieben!
Bin seit heute um 3 Uhr in der Früh auf Null und mach gerade den Enzug durch . Ich nehme seit 15 Jahren immer nur 200 mg Subsi ( schlucken) ,manche würden sich denke warum hast nicht schon längst aufgehört aber so einfach ist das auch da nicht. Mein Ex - Vater von meiner ersten Kind ist leider durch das spritzen gestorben ,als es mit uns aus war hat er leider den Weg gewählt ,durch eine verunreinigte Nadel müssten sie ihn eine Schwein Herzklappe ein setzen und 2 Jahre später hatte er eine Blutvergiffung und ist leider verstorben!
Ich hab insgesamt 3 Kinder ,mein Freund nimmt keine Drogen oder Subsi und versteh daher auch nicht was ich gerade durch mache . Mein ganzer Körper schmerzt ,bin total unruhig und schlafen kann ich auch nicht, muss aber dazu sagen das ich mich um meine 3 Kinder kümmern muss. War beim Arzt und er hat mir 15 mg Praxeden und quetialan verschrieben ,beides ein Blödsinn, von 15mg Praxerl bekomm ich die starke Unruhe auch nicht weg und der Arzt sagt noch ich geb ihnen nur die 15 mg die anderen wären zu stark  und das andere mich schwindlig ,akro und ganz komisch im Kopf und werd müde ,dann Schlaf ich eine Stunde und der Kampf fängt von vorne an . Dacht mir schon ich fahr inach Wien am Platz und hole mir stärker Langsame ,hab aber Angst weil ich schon seit 14 Jahre nicht da war.Ich wusste das es hart wird aber wie das kann dir keine sagen, das ist wie bei der Geburt, da sagen auch alle wie schlimm es wird aber wie die Schmerzen genau sind bemerkst du erst wenn du das erste mal Entbindest . Ich mache aber jetzt auch keinen Rückzug sondern muss es überstehen !
Habt ihr einen gute Tipp ? Lg Claudia

ME-Redaktion

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Antw:Substi Entzug
« Antwort #1 am: 12 September 2019 »
Sehr geehrte Claudia,

wir bitten Sie um Entschuldigung, dass wir Ihre Frage so lange nicht beantwortet haben. Ihr Eintrag ist durch Verkettung mehrerer Faktoren irgendwie untergegangen. Wir hoffen, es geht Ihnen inzwischen wieder besser.

Dr. Kirsten Habedank meinte damals: "Durchhalten und ablenken, vielleicht wirklich wie beim Entbinden – irgendwann ist es vorüber und wenn das alles nichts hilft, dann vielleicht eine stationären Entzug? Und eine gute Nachbetreuung, wenn Sie auf null sind, denn dann ist die Gefahr des erneuten Konsums bekanntlich am größten und Sie scheinen ja recht viel Verantwortung zu haben."  OÄ Dr. Kirsten Habedank – Therapiestation Lukasfeld

Alles Gute!