Autor Thema: Abhängigkeit Fentanyl  (Gelesen 395 mal)

Mondsee

  • Gast
Abhängigkeit Fentanyl
« am: 13 Juli 2019 »
Gibt es für Fentanyl oder bei Fentanylabhängigkeit ein Ersatzmittel? Kannn man da Suppotex nehmen? Oder wie ist das?

ME-Redaktion

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Antw:Abhängigkeit Fentanyl
« Antwort #1 am: 16 Juli 2019 »
Hallo Mondsee,

Schmerzpatienten, die von Fentanyl abhängig wurden, können durch ein orales Substitutionsprogramm behandelt werden. Interessante Informationen zur Behandlung von Schmerzpatienten mit Opioiden finden Sie unter

https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/schmerzen/behandlung-mit-opioiden.html

Ggf. ist auch ein stationärer Entzug möglich – ein Opiatentzug geht in der Regel 4 bis 10 Tage.
« Letzte Änderung: 16 Juli 2019 von ME-Redaktion »

Silke

  • Gast
Antw:Abhängigkeit Fentanyl
« Antwort #2 am: 19 Juli 2019 »
Hallo, ich danke Ihnen so sehr für die Informatin, denn ich bin verzweifelt, ich irre von Arzt zu Arzt weil ich sonst ständig zu den furchtbaren Schmerzen noch einen Entzug auch noch bekommen würde, doch bi uns in NÖ werde ich überall weggeschickt und dem Schicksal überlassen. Alle sagen sie da gibt es nix und sie lassen mich den ENtzugserscheinungen über und keinen kümmerts wie ich den  Tag bewältigen soll geschweige denn die Nacht. Ich weß nicht mehr wo ich hingehen soll um das zu bekommen, ein orales Substitutionsprogramm wäre ideal. Ich wäre sofort nach meiner Operation bereit, denn ich brauche eine neue Hüfte wieder. Aber jetzt habe ich kein Fentanyl mehr weil ich durch die starken Schmerzen alles aufgebraucht habe, und dem Arzt ist es etgal, er gibt mir nichts. Auch nichts für die Entzugserschenungen oder zur Überbrückung. Ich bin seit 3 Jahren immer auf die selbe Dosis eingestellt, nie wurde das erhöht. Nie. Ich bin verzweifelt. Wenn bei uns ein Drogenpatient im Substiprogramm krank wird mit Wirbelbrüche, Bandscheiben oder Knie oder sonst was, dann erhöht die Amtsärztin demjenigen sogar deie E§Instellung das er nicht so leiden muß und nicht so Schmerzen hat, und die Ärzte die einem behandeln die machen nichts, aber gar nichts. Ich bin verzweifelt.
« Letzte Änderung: 23 Juli 2019 von ME-Redaktion »

Silke

  • Gast
Antw:Abhängigkeit Fentanyl
« Antwort #3 am: 20 Juli 2019 »
Seit 2 Uhr früh bin ich wach und habe Höllenschmerzen, dadurch das ich jahrelang auf eine tgl Fentanyldosis von 150  Mikrogramm eingestellt bin, und ständig neue Wirrbelbrüche dazukommen durch meine schwere Osteoporose, und jetzt auch die zweite Hüfte kaputt ist durch Hüftkopfnekrose, Gelenkserguß und von zahlreichen Osteophyten versehen ist, ist sogar das nedersetzen auf die Toilette ein Höllentrip aufgrund der Schmerzen beim niedersetzen, und alles was eben die Hüfte bewegt, tut furchtbar weh, aber durch die jahrelange Einstellung wirkt diese Dosis nicht mehr gg die Schmerzen, und mein Arzt würde mir das nicht erhöhen, was ich nicht verstehen kann. Es wäre ja nur zur Überbrückung bis zur Operation, wo ich eine Hüftprothese bekomme, wie schon rechts auch bei mir, und dann bekomme ich auch nicht die Hydal, obwohl vom Krankenhaus verordnet, steht im Arztbrief drinnen sogar, aber nein, nichts, und ich bin schon völlig erledigt.
« Letzte Änderung: 23 Juli 2019 von ME-Redaktion »

Mondsee

  • Gast
Antw:Abhängigkeit Fentanyl
« Antwort #4 am: 22 Juli 2019 »
Das allerschlimmste ist die Angst, die Angst vor jedem Arztbesuch wenn ich mein Rezept holen muß für mein Fentanyl, denn das ist verbunden mit jedesmal Angst, und noch mehr Angst, denn wenn es mir passiert ist, das ich vor Schmerzen mehr gebraucht habe, dann bekomme ich kein Rezept von diesem Arzt, ja, er schickt micch heim ohne Rezept, gleichgültig wie es mir geht, gleichgültig we ich zurechtkomme wen ich runterkrache wie eine Kaisersemmel, es ist diesem Arzt auch völlig egal welche Höllenqualen und Schmerzen ich dann habe, alleine schon durch  diese vielen Brüche im Körper, da es bei mir ja hauptsächlich als Schmerztherapie eingesetzt wird.