Autor Thema: Mundidol-Entzug  (Gelesen 283 mal)

Hylia88

  • Gast
Mundidol-Entzug
« am: 09 Juli 2019 »
Hallo,

seit mittlerweile 4 Jahren nehme ich alle 12 Stunden 90Mg "Mundidol Uno Retard". Nun möchte ich mich zu Hause langsam runterreduzieren. Da ich leider sehr schmerz- bzw. entzugsempfindlich bin, ist meine Frage, WELCHES der beste Weg wäre:

1.) Mundidol sehr(!) LANGSAM UND GERING bis auf "0" reduzieren ... oder

2.) ab einer erreichten Reduktionsmenge auf ein anders Präparat (Subutex??) umsteigen

Ich weiß ganz einfach nicht, WO bei welcher Vorgangsweise die Vor- und Nachteile sind!

Vielen Dank für Ihre Einschätzung,
LG, Hylia

ME-Redaktion

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4.197
Antw:Mundidol-Entzug
« Antwort #1 am: 11 Juli 2019 »
Hallo Hylia,

zunächst stellt sich für mich die Frage, ob das Mundidol durch einen Arzt verordnet wird, oder ob Sie es von anderer Seite beziehen – wenn es verordnet wird, dann empfehle ich, den behandelnden Arzt miteinzubeziehen und wenn es bisher keinen verordnenden Arzt gibt, dann ist es sicher besser, sich an jemanden zu wenden, mit dem Sie einen Reduktionsplan erarbeiten können.

Grundsätzlich ist es möglich mit jedem Opioid die Entgiftung bzw. die langsame Reduktion vorzunehmen und mit Mundidol steht Ihnen ein Präparat zur Verfügung, von dem es ausreichend viele niedrigere Dosierungen gibt, so dass Sie monatlich auf die nächst geringere Dosis eingestellt werden können. Bei Schmerzpatienten ist ein aktivierendes, bewegungsorientiertes Begleitprogramm zu empfehlen!

OÄ Dr. Kirsten Habedank – Therapiestation Lukasfeld

Silke

  • Gast
Antw:Mundidol-Entzug
« Antwort #2 am: 11 Juli 2019 »
Ich bin von ähnlichem abhängig. Von Fentanyl. Ich habe allerdings 7 gebrohene Rückenwirbel u Hüftkopfnekrose u Gelenkserguß i Hüfte rechts u schwere Osteoporose u schlimmste Schmerzen durch deie Wirbelbrüche u die kaputte Hüfte. Ein künstlihes Gelenk habe ich schon, jetzt muß die zweite Hüfte drankommen. U ich brauche am Tag mindestens eineinhalb Pflaster. Ich wprde sonst nicht mehr aus dem Bett kommen vor Schmerzen u vor Schmerzen heulen u winseln. Aber nur versteh ich nicht warum man mich nicht auf ein anderes Präparat umstellt u wenn ein neuer Wirbelbruh dazukommt wirkt diese jahrelange eingestellte Dosis gar nicht mehr. U das ist dem Arzt egtal. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. U mein Arzt u auch die im Spital in NÖ machen keinen langsamen Entzug. Die haben mich nach der ersten Hüftprothesenoperation runterkrachen lassen das ich Krämpfe bekam ein paar Stunden nach der Operation. Das war denen beinhart egal wie es mir da ging. Seitdem habe ich so eine Panik vor Spital das ich mich nicht mehr stationär hintraue. Dabei habe ich schon Herzprobleme. Aber ich traue mich nicht mehr vor Angst das die das nochmal machen mit mir. Was kann man da machen?
« Letzte Änderung: 12 Juli 2019 von ME-Redaktion »