Autor Thema: Bei Entzug sehr starke Emotionen  (Gelesen 345 mal)

XXX

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Ich bin seit ca 13 Jahren auf Substitol und meine Entzüge waren immer wie folgt.
Mein Entzug war immer so lange nix und dann das Knie ziehen sowie das die Nieren schmerzten.
Die Zeit vergeht nicht und die Schmerzen werden immer stärker bis es soweit geht man versucht Schmerz mit Schmerz zu bekämpfen. Was wenn überhaupt nur am Beginn geht. Ich spare mir jetzt noch weiter ins Detail zu gehen denn die Süchtler von denen über 90% einfach nur Abschaum sind kennen das und der Arzt der Ahnung hat auch. Sorry aber ich habe genug von sogenannten Profis die nur Symptome kennen aber nichts über die Menschen bzw die Krankheit. Außerdem wie oft ist eine Person ohne Drofenerkrankung zum Arzt gegangen und sagte ich brauche 800 mg Substitol und hat es nur mit einem Drogentest bekommen nicht mal nach Einstichstrllen gesucht hat oder auch nur ein mal ein Gespräch geführt hat mit dem Patienten daß länger als 5 Min gedauert hat.
Nichts für ungut aber ich suche hier keine Kommentare oder die Hilde eines Arztes der eigentlich nur Staatlicher Dealer ist.
Ich suche einen guten Arzt so einen Wie meiner es War bevor er leider in die Pension ging.

Also ich hatte immer den Entzug wie beschrieben und seit ich für 6 Wochen in Haft musste. Verkehrageschichte unwichtig. Dort bekam ich nur Bola. Und mein Entzug hat sich geändert von pysichen auf psychischen Schmerz.

Wieso? Ich bin Werder ein Eichei noch eine sudernde Meme

Und das was ich am wenigsten verstehe ist das es nur 4 Jahre her ist seit dem Tag aber ich diesen Zustand seit dem auch auf Substidol habe. Das Bola habe ich nur die 6 Wochen der Haft nehmen müssen.

Nitlerweile erlebe ich bei starkem Entzug unkontrollierbare Emotionen. Völlig Grundlos.
Bitte nur ein kompetenter Arzt antworten der mehr als nur Symptome weiß. Was heute jeder Volksschule selbst nachschlagen kann.

Danke ich hoffe ihr habt so jemanden denn sonst wäre das alles nur nutzlos

ME-Redaktion

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Antw:Bei Entzug sehr starke Emotionen
« Antwort #1 am: 23 Mai 2019 »
LiebeR XXX,

bei der oralen Substitutionstherapie sollte die Dosis derart gewählt werden, dass es zu keinen Entzugssymptomen kommt. Bei regelmäßiger peroraler Einnahme von den Substitutionsmedikamenten sind auch keine längerfristigen Folgeerkrankungen zu erwarten.

Opiatentzugsbehandlungen während einer Substitutionstherapie sollten immer unter ärztlicher Kontrolle stattfinden, mit Hilfe eines Arztes kann eine langsame Dosisreduktion erfolgen, wodurch es nur zu wenigen und wenig ausgeprägten Entzugssymptomen kommen sollte. Die von Ihnen beschriebene Verstärkung und Intensivierung emotionaler Gefühlslagen ist ein klassisches Symptom von zu rasch durchgeführten Entzugsbehandlungen.

Des Weiteren muss man bei dieser Anfrage jedoch auch bemerken, dass es in keinster Weise akzeptabel ist, unsere Patienten und betreuende Ärzte als Abschaum zu diffamieren. 

Mit besten Grüßen
Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Willis – Krankenhaus Maria Ebene