Autor Thema: EGT-Wert/Abstinenz/Bier 0,0%  (Gelesen 41 mal)

Torsten

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EGT-Wert/Abstinenz/Bier 0,0%
« am: 16 Juli 2018 »
Hallo,

im Dezember 2017 gab es bereits einen Dialog mit Michael - die Antwort zu seiner zweiten Frage konnte ich leider nicht finden. Deswegen versuche ich es auch noch einmal:

Ich muss aufgrund einer Verkehrsauffälligkeit 12 Monate Abstinenz nachweisen.
Da ich beruflich sehr viel unterwegs bin, auch international, habe ich mich für den Nachweis per Haaranalyse (200,00 EUR je Probe!) entschieden (- ...vielleicht ist Urin doch sinnvoller ?)
Mein letztes Glas "echtes Bier oder Sekt" habe ich am 04.01.2018 getrunken.
Danach regelmäßig alkoholfreies Bier (mit max < 0,5%). Damit habe ich gestoppt nach meinem ersten Beratungsgespräch für einem Vorbereitungskurs im März 2018.
Seitdem trinke ich nur noch 0,0%-Bier (herbe Variante Traugott Simon :-) )
Der erste Test mit Anfang Mai (deutlichst mehr als 3 cm, eher 6cm) hatte ein katastrophales Ergebnis: 35 pg!
Eine logische Erklärung dafür konnte mir weder der Psychologe des Vorbereitungskurses noch das prüfende Institut geben. Zitate wie: "Sie dürfen nichts mehr mit Weizen zu sich nehmen....!" fielen etc...

Nun habe ich Anfang Juni den zweiten Test - wieder 200 EUR - gemacht und das Ergebnis war für mich nicht weniger erschreckend: 12 pg! Damit über dem Cut-Off-Wert.
Ich belüge mich ja nicht selbst, deswegen bitte für gewiss, dass ich keinen "Alkohol" getrunken habe nach dem 04.01.2018. Seit März Bier 0,0% und ab und an ein Glas Sekt mit 0,05% (lt Herstellerangabe Freixenet)....

Mittlerweile verzichte ich auf Standard-Deoroller, hatte Angst, bei Vorbereitung auf eine Knie-OP letzte Woche 2x Salbuhexal zu pumpen zur Beruhigung, weil Ethanol enthalten etc...

Meine Fragen: Ist Bier 0,0% (es gibt ja mittlerweile zig Anbieter) dennoch "gefährlich" hinsichtlich des ETG-Wertes ?
Tragen scharfe Saucen oder Salate zu Gärprozessen bei, die die Haaranalyse beeinflussen ?
Wenn ja - auf welche Dauer/ab welcher Menge ?
Macht eine Urinprobe eher Sinn ?

Ich absolviere meine Vorbereitung und meine Tests bei anerkannten, deutschlandweit vertretenen, Instituten (Adressen vom StVA bekommen)....

Aber mittlerweile sehe ich in allem eine Gefahr....
Die Abstinenz tut mir in allen Belangen sehr sehr gut - aber irgendwann möchte ich ja (auch für den Job) mal wieder zumindest alle Voraussetzungen für das Erlangen eines neuen Führerscheines erlangen....

Würde mich sehr über eine Info freuen und entschuldige mich schon jetzt für den ellenlangen Text :-)

Gruß
Torsten