Autor Thema: Cannabis/Screening  (Gelesen 165 mal)

ChristianD

  • Gast
Cannabis/Screening
« am: 17 Mai 2018 »
Hallo liebe Redaktion,

Vorweg: Ihr macht wirklich eine tolle Arbeit. Vielen Dank!

Nun zu meiner Frage:
Ich werde mich demnächst in eine psychosomatische Klinik begeben und mache mir etwas sorgen um das Drogenscreening. Mir ist aus unterschiedlichen Gründen wichtig, dass dieses negativ ausfällt.
Nun habe ich hin und wieder in der Vergangenheit Cannabis konsumiert. Laut Schnelltest ist mein THC COOH Wert im Urin unter 20ng/ml. Ich halte es jedoch für wahrscheinlich, dass dieser oberhalb von 10ng/ml ist. Nach den üblichen Cutoffs müsste ich mir ja keine Sorgen machen...Ich frage mich aber wie das Screening im Labor abläuft und wie die Befunde an die Klinik weitergegeben werden. Was passiert wenn die Untersuchung z.b. via Immonassay ergibt, dass mein Wert unterhalb des gewählten Cutoffs,von z.b. 25 oder 50 liegt aber dennoch Cannabinoide nachgewiesen wurden? Steht auf dem Befund dann einfach nur "negativ" oder wird zusätzlich noch vermerkt, dass Cannabinoide gefunden wurden, wenn auch unterhalb des Cutoffs?


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Antw:Cannabis/Screening
« Antwort #1 am: 22 Mai 2018 »
Halo ChristianD,

die Nachweiszeiten für Cannabis im Urin bei einem gelegentlichen bzw. sporadischen Konsum wie unten angeführt sind unter „normalen“ Umständen maximal bis zu einer Woche. Wenn der Schnelltest bereits negativ ist, ist davon auszugehen, dass Tage später auch eine ggf. chromatographische Laboruntersuchung des Urins negativ sein wird.

Anders ist es ggf. bei Blut oder Haaranalysen – aber davon ist hier ja nicht auszugehen.

Auch diese o.a. Laboruntersuchung erfolgt auf Grundlage eines definierten Cutoff- oder Toleranz(grenz)wertes und in Folge wird üblicherweise lediglich das Ergebnis „positiv“ oder „negativ“ angeführt bzw. der Klinik mitgeteilt.

Beratungsstelle Clean Bregenz