Autor Thema: Südtirol Entzug  (Gelesen 113 mal)

Markus

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Südtirol Entzug
« am: 27 April 2018 »
Hallo,ich bin seit 12 Jahren im Substitutionsprogramm und nehme täglich 800 mg Substitol ein, schlucke es,habe es noch nie gespritzt, bin jetzt 49 Jahre und habe genug davon ,ich hab keine Lust mehr mein Leben von irgendwelchen Drogen bzw Substanzen bestimmen zu lassen. Ich habe versucht Einrichtungen zu finden in denen so ein Entzug möglich ist,wurde jedoch nur im Bezug auf Privatkliniken fündig,welche jedoch teuer sind. Meine Frage,gibt es auch die Möglichkeit eines Substitol Entzug welchen die Krankenkasse übernimmt (WGKK),der genauso gut funktioniert wie in einer Privatklinik. Bedanke mich im voraus für die Beantwortung meiner Frage.
MfG Markus

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Antw:Südtirol Entzug
« Antwort #1 am: 04 Mai 2018 »
Sehr geehrter Markus,

grundsätzlich ist es in vielen öffentlichen Krankenhäusern und Kliniken in Österreich möglich, einen solchen Entzug zu machen, den auch ihre Versicherung bezahlt. Wir empfehlen Ihnen, ihre Ziele mit Ihrem substituierenden Arzt/Ärztin (und/oder wenn sie eine psychosoziale Beratung/Betreuung in einer Suchtberatungsstelle haben, auch mit dieser!) zu besprechen und gemeinsam den Weg zum Ziel zu vereinbaren. Wenn Sie nachhaltig abstinent von Opioiden werden und bleiben wollen, dann braucht die Dosisreduktion und der Entzug auch die entsprechende Zeit und passende Rahmenbedingungen. Das wird nicht nur in einigen Tagen oder Wochen erledigt sein. Es gibt dafür kein Patentrezept und nicht nur den einen Königsweg.

Wir wünschen Ihnen für Ihren Weg viel Erfolg und freuen uns, wenn Sie uns Positives davon berichten können.

Beste Grüße,
Das Team des Krankenhauses Maria Ebene