Autor Thema: Einweisung  (Gelesen 359 mal)

Zoe

  • Gast
Einweisung
« am: 05 Juni 2018 »
Hallo, kann ich mich selbst für ca eine Woche in die Psychiatrie einweisen lassen um von iv. hoffentlich endlich aufs schlucken umzustellen? Da ich sonst einfach keine Zeit habe um auf Therapie gehen zu können.  Oder gibt es eine andere Möglichkeit schnell wo einen Platz zu bekommen? Ich habe ein bisschen Sorge, dass ich dann vielleicht nicht aus der Psychiatrie gehen könnte wenn ich wollte und mit der Wahrheit wahrscheinlich gar nicht rein komme. Vielleicht haben sie einen Rat oder eine Idee. Vielen Dank

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Antw:Einweisung
« Antwort #1 am: 07 Juni 2018 »
Hallo Zoe,

zunächst die Frage: Sind Sie in einem Substitutionsprogramm oder konsumieren Sie vom Schwarzmarkt? Je nachdem, wenden Sie sich zunächst an ihre Substitutionsstelle oder suchen Sie eine Drogenberatungsstelle auf, die auch substituiert und schildern Sie ihre Problematik. Es gibt ja verschiedene Substitutionsmittel, die nicht intravenös genommen werden können, auf die sollten Sie dann eingestellt werden.

Eine Aufnahme in die Psychiatrie halte ich für nicht sinnvoll. In der Regel ist das auch nur über eine gesonderte Suchtliste möglich. In der Therapiestation Lukasfeld werden ebenfalls stationäre Teilentzüge und Einstellungen in die Substitution angeboten, Voraussetzung ist auch hier, dass Sie eine weiterbetreuende Drogenberatungsstelle haben. Die Wartezeit hierfür beträgt in der Regel 3 bis 4 Wochen.

OÄ Dr. Kirsten Habedank  – Therapiestation Lukasfeld