Autor Thema: rückfall auf heroin und alkohol  (Gelesen 3074 mal)

bullet

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rückfall auf heroin und alkohol
« am: 06 Februar 2013 »
Ich nin mitte dezember aus therapie regulär entlassen worden und mitte dez wieder erst auf alk dann auf heroin rückfällig geworden!!! Hintergrund ist das ich zu meoner Freundin gezogen bin die auch ein problem mit alk und kokain hat. Aber sie hat mir ca zweimal im monat konsumiert. Naja  wir haben in therapie zusammen gewohntmit ihrem sohn ind waren auch viel zusammem worauf wir zu dem eEntschluss gekommen sind wir können ruhig zusammen ziehen!  Doch als ich dann bei ohr war war es als wenn ich die rosa brille kaputt getreten hab. Auf einmal war alles amders..abweisend..distanziert.. obwoh ich alles zuhause getan hab!!!!! HaushALT umdkind. Nunja es ist zuviel zum schreib en. Aber ich bin dadurch wieder dtaufgekommen und schlafen bis ziur entgiftung.im hotel.
Evtl kann mir jemand helfen. Psyche ist Kaputt

ME-Redaktion

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Re: rückfall auf heroin und alkohol
« Antwort #1 am: 07 Februar 2013 »
Hallo Bulett, das ist bedauerlich und tut mir sehr leid. In der Tat ist es so, dass die meisten Beziehungen, die in einer stationären Therapie geschlossen werden, nicht lange halten, weil die Außensituation sich von dem geschützten Rahmen in einer Einrichtung dann doch sehr unterscheidet. Wir raten generell davon ab und schreiben in der Hausordnung, dass romantische Beziehungen meist von der Besinnung auf sich selbst ablenken und deshalb kontraproduktiv und unerwünscht sind.

Beziehungsfähigkeit ist ein Thema für sich und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen haben hier vielfach besonders große Schwierigkeiten. Manche Beziehungserfahrungen waren vorwiegend Drogen- und Szenebeziehungen und sind mit reifen partnerschaftlichen Beziehungen nicht vergleichbar.

Andere Beziehungen halten länger, aber erst gestern habe ich mit einem ehemaligen Patienten gesprochen, der im Rahmen seiner Entwöhnung vor 24 (!) Jahren dort seine spätere Frau kennengelernt hat und erst im November 2012 hat sie ihn verlassen. Er ist seither in einer depressiven Krise, die auch zu einem Rückfall geführt hat, aber langsam erfängt er sich wieder.

Also, wichtig ist, dass wir erst mit uns selber gut klar kommen, bevor wir in eine Partnerschaft gehen. Eine kaputte Psyche ist keine gute Grundlage für eine glückliche Partnerschaft. Ich würde dringend zu einer Gesprächstherapie raten.
OA Dr. Roland Wölfle – Therapiestation Lukasfeld