Autor Thema: unfreiwilliger Methadonentzug  (Gelesen 2718 mal)

Garbo

  • Gast
unfreiwilliger Methadonentzug
« am: 06 September 2006 »
Heute Nachmittag habe ich mein Thema auf einer anderen Seite öffentlich gemacht. diese sos seite. ich bin ziemlich durcheinander. wie fasse ich es kurz zusammen. ich stehe kurz vor einem unfreiwilligem Entzug von 10 ml Methadon, da der behandelnde Arzt mich fristlos rausgeworfen hat. Warum weßhalb habe ich also in der anderen Rubrik beschrieben. Bitte versteht, dass das für mich inzwischen sekundär ist, weil der Entzug vor der Tür steht und in mir eine Welt zusammen bricht. Ich habe ein schönes leben aufgebaut und jetzt soll ich zurück in die Hölle. ich habe fürchterliche Angst
ich wohne auf dem land und kann mir einen täglichen besuch zum Arzt nicht leisten, da ich wirklich keine 80 euro für die Fahrkarte habe. Ich weiß das hört sich bescheuert an, aber es ist die bittere Wahrheit. das take home war die einzige Möglichkeit für mich, zu arbeiten, mein Kind zu erziehen, etc. Durch den Job bleiben 70 euro übrig wg. hartz 4 und das geht drauf für schulden und schulgeld und die kurse meiner tochter.
das verrückte ist, dass hier auf dem land, direkt in meiner stadt eine Fachklinik für den Entzug ist, doch die machen keine ambulante Vergabe, obwohl das schon lange im Gespräch ist. was kann ich nur machen.
Mir wird immer wieder die Frage gestellt, ob ich nicht sehe, was das mit mir zu tun hat.. Ich fass es nicht. Ich hab ein Jahr regelmäßig die PSB in Anspruch genommen, um genau das zu lernen. Meine UKs waren immer okay. Ich war immer zuverlässig und .. Und jetzt spricht nichts, aber auch gar nichts für mich, nur weil so bescheuerter Arzt durchknallt. Ich brauche Hilfe...bitte.
Was muss man tun, damit diese ME Redaktion kontakt aufnimmt? Ich bin irgendwie völlig neben der Spur
Greta

Darona

  • Gast
Re: unfreiwilliger Methadonentzug
« Antwort #1 am: 06 September 2006 »
Bist du aus Deutschland? Ich denke mir das weil du hier von Harz4 geschrieben hast.
Dann kann ich dir auch keinen Rat geben. Warte bis jemand von der Redaktion da ist und Ruf eine Kummernummer an damit sie dir eine Adresse oder Anlaufstelle nennen können.

Bin mit Gedanke bei dir, alles gute!

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Re: unfreiwilliger Methadonentzug
« Antwort #2 am: 07 September 2006 »
Liebe Greta, in deinem Fall wäre es am Besten, wenn du dich direkt an eine Beratungsstelle in Deutschland wendest. Dort können sie dir sicher weiterhelfen, damit du wieder einen Arzt findest. Auf der Homepage von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kannst du eine Beratungsstelle in deiner Nähe ausfindig machen und dich gleich dort melden. http://www.bzga.de/?uid=4edb8ddb3f36a56d4dc06adae3ff74c4&id=Seite48 
Alles Gute, die ME-Redaktion!