Autor Thema: methadon-therapie  (Gelesen 3520 mal)

duidu

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methadon-therapie
« am: 21 August 2006 »
Hallöchen..... :)

Ich bzw. wir haben ein Problem mit dem Sohn.


Er ist im Methadonprogramm, seit ca. 3/4 Jahr.


Wir wissen aber, dass er schon lange Nebenkonsum hat :( 

konnten es aber nie beweißen...


Nun endlich, wir haben jetzt den Beweiß,

er nimmt nach wie vor Heroin  :(  :(  intravenös.


Meine Frage:



Was können wir tun?

Sollen wir ihn weiterhin "seinen" Stoff nehmen lassen oder wie können wir weiterverfahren?


Zur Zeit befindet er sich in einem berufsbildenden Kurs, wo er die Halbzeitprüfung bestanden hat...

Der Kurs endet im Nov. diesen Jahres (abgeschlossene Berufsausbildung!)


Von Entzugsstationen etc. haltet er gar nichts.  :(


Er sagt immer, er wolle das Meth langsam runterdosieren, selbstreduzierend, sozusagen ohne ärztl. Genehmigung....??


Eine Psychotherapie will er auch nicht haben, weil ihm die Leute dort alle viel zu "blöd" wären....



Ich habe gelesen, dass der gemixte Konsom von Methadon und Heroin sehr gefährlich sein kann... ?

Er "präpariert" sich auch Zigaretten-Filter irgendwie...
Könnt ihr mir vielleicht sagen, was er mit denen vor hat???

....zuerst sind sie eher noch weiß-gräulich....

....dann, glaube ich,  "stopft" er sie in eine große Spritze und "drückt" sie dann aus o.s.ä.????


Haschisch und Gras bzw. "irgendein weiß-beiges Pulver" wurde auch bei ihm gefunden...


Auch eine elektronische Waage und eine Plastikkarte und sonst noch Spritzen etc.....


Wir wissen nicht weiter und brauchen dringend euren guten Rat in einer solchen Situation.


Ich bedanke mich recht herzlich für alle Mühen!!!  :)


Mit freundlichen Grüßen

duidu


ME-Redaktion

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Re: methadon-therapie
« Antwort #1 am: 08 September 2006 »
Liebe Duidu, falls Ihr Sohn in einer Substitutionsbehandlung ist, sollte er im Rahmen der verpflichtenden psychosozialen Betreuung und medizinischen Kontrolle regelmässig auf Beikonsum untersucht werden. Es empfiehlt sich daher, mit dem verschreibenden Arzt und dem zuständigen Betreuer umgehend Kontakt aufzunehmen und sie von Ihren Informationen in Kenntnis zu setzen und die weitere Vorgangsweise zu besprechen.