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Offene Fragen / Umstellung von 2x 600mg Substitol i.v auf 1200mg oral
« Letzter Beitrag von RubinChris am 18 Oktober 2020 »
Hallo ihr Lieben!

Ich bin nun bald 29, mit knapp 19 Jahren durch eine Verletzung und nicht Aufklärung des Hausarztes über die Folgen von 4 monatigem Tramal Konsum während der Wartezeit auf die OP am Knie, da nichts anderes half und auch noch anhaltender Einnahme nach der OP, in die Abhängigkeit geraten.
Danach ging es damit weiter, alles und immer vom Arzt verschrieben da ich als Nichtswissender und dem damals für mich einfach "schlechtem Gefühl" bis ich wusste das es die Entzugserscheinungen sind kein Problem darin sah wenn ich mich dadurch ja gut gefühlt habe ohne die Konsequenzen zu wissen. Denn mehr als ein "wir müssen das dann langsam ausschleichen" kam vom Hausarzt nicht als Erklärung über einen 6 monatigem Zeitraum!!!

Dann stieg die Dosis stetig bis es mit mehrfach Verschreibungen dann 1200mg tgl. waren und dadurch 3 Serotoninsyndrome. Dann Wechsel des Arztes Umstellung auf Codidol, später kamen Benzodiazepine (Lorazepam und Valium) dazu, dies über einige Jahre.

Vor 4 Jahren dann Umstieg zum Substitutionsarzt in der Klinik (ambulant) zuerst Compensan und Benzos und div. Mittel gegen Depressionen und Benzo Entzug stationär (erfolgreich 1,5Jahre bis zur neuerlichen Einnahme)
Das zur Vorgeschichte.
P.s habe noch nie auch nur 1ne Tablette gekauft! Alles immer ärztlich verschrieben!

Stand heute: 1200mg Substitol pro Tag + 5mg Alprazolam tagsüber + 20mg Valium nachts

Das Problem seit meiner Trennung Anfang Jänner stieg die Dosis abrupt auf 1000mg dann 1200mg +Benzos an (wobei ich fast 1,5 Jahre bereits bei "nur" mehr 300mg Compensan ohne Benzos war. Das eben auch durch die Beziehung die mir sehr gut tat) und jetzt spritze ich 2mal am Tag 600mg Substitol und nehme vorher 3-5mg Xanor damit das Gefühl noch besser ist und ich die Sorgen die mich quälen auf fast null dämpfen kann.
Ich habe die letzten Jahre seit ich im Programm bin schon 3-4mal eine Zeit lang ein paar mal die Woche bis 2wochen am Stück gespritzt als ich noch Compensan bekam, mir war allerdings die "Zubereitung" zu umständlich und ich hatte vor allem auch nicht unbedingt dieses Verlangen zu spritzen, so wie jetzt, darum war es kein Problem einfach auch "ohne Probleme, sprich Entzug" damit aufzuhören. Was nun mit Substitol nicht mehr funktioniert.

Nun mit dem Substitol das wie auch das Compensan bei mir oral nicht 24h wirkt wie angegeben, habe ich beim aufwachen schon soweit Entzugserscheinungen, das ich nach oraler Einnahme etwa 2-4h brauche um wieder fit zu sein.

Mein Problem nun ist das ich psychisch so lediert bin (Antriebslosigkeit sehr stark ausgeprägt, Selbstvorwürfe, Gefühlslosigkeit als hätte ich keine Seele - kenne keine echte Freude auch keine Trauer und es fällt mir immer schwerer soziale Kontakte zu suchen und mich an Gesellschaft zu erfreuen, so dass es eigentlich schon eine Soziale Phobie ist, außer ich nehme das Xanor, damit geht es!)
Dazu kommt das nach dem Selbstmord meines besten Freundes und Auseinanderleben der anderen Freunde durch normale Dinge wie, Kinder, Wohnortwechsel etc. auch kein Freundeskreis mehr vorhanden ist. Der hat sich über die letzten 4Jahre aufgelöst!

Naja das ist es mal so grob gesagt. Psychisch ist und wäre es für mich lange schon kein Problem mehr alles zu entziehen da mir das Zeug fast 10 Jahre meines Lebens gestohlen hat und viel kaputt machte! Darum schaffte ich damals den Benzodiazepin Entzug auch in 15 Tagen anstatt 2 Monaten wie geplant. Immerhin nahm ich zu der Zeit täglich bis zu 25mg Lorazepam und teilweise noch 50mg Valium! Da ich einen enormen Hass dagegen entwickelt hatte ging es damals (vor 3 Jahren) dann aber so schnell, als ich sag wie Menschen sind wenn sie soviel nehmen und man selbst clean ist, das weckte diesen Hass.

Meine Frage ist nun, wie ich das tägliche Spritzen von 2x 600mg in orale Einnahme hinbekommen kann?
Ich habe 1200mg pro Tag zur Verfügung dazu 5mg Xanor, 20mg Valium und das Wellbutrin das ich gegen die Depression bzw. Antriebslosigkeit bekomme da ich viele SSRI und andere ADs probierte aber nur das Wellbutrin wirklich geeignet ist. Dies kann ich aber nicht regelmäßig nehmen da ich keinen regelmäßigen Schlafrythmus habe, schlafe zB nach der i.v Injektion nach etwa 1-2h ein für 2h bin kurz wach schlafe erneut 1h das 3-4mal und hört die Wirkung dann nach max.11-12h auf und ich schlafe ein, schlafe ich bis zu 10h durch, wache auf ohne große Entzugserscheinungen. Das dauert dann 30min bis plötzlich starker Entzug einsetzt und ich erneut spritze. Habe ich aber vorher genug geschlafen, eben diese 10h zB schlafe ich nach erneutem Spritzen nur kurz ein für 1h etwa.

Also komplett durcheinander eben.
Auch wenn ich mich mit Arbeit zuhause auspowere kann ich nicht normal einschlafen und Medikamente wie Dominal oder Truxal machen es nur noch schlimmer!

Ich erwarte hier keine Antwort auf alle Probleme nur darauf wie ich vom spritzen auf die orale Einnahme umstellen kann ohne zu krachen und zu leiden! Dafür wäre ich sehr dankbar!
Nochmal als Übersicht: Spritze derzeit 2x 600mg Substitol + 5mg Xanor und 20mg Valium am Abend.
Ich mache es um etwas zu spüren, da ich bei 1200mg oral null spüre. Darauf kann ich verzichten wenn es möglich ist auf oral Einnahme umzustellen.

Vielen Dank
Rubin Chris
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Offene Fragen / Antw:Codein /Subutex
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 13 Oktober 2020 »
Sehr geehrte Sue,

grundsätzlich würde ich Ihnen empfehlen, mindestens 24 Stunden mit der Einnahme von Buprenorphin /Subutex® zu warten.

OÄ Dr. Kirsten Habedank - Therapiestation Lukasfeld
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Offene Fragen / Codein /Subutex
« Letzter Beitrag von Sue am 11 Oktober 2020 »
Hallo,

ich bin seit knapp 30 Jahren Codeinabhängig. Jetzt bin ich etwa knapp und habe von jemandem subutex
bekommen. Letzte C. war 114mg gegen 9:00 gestern morgen, dann Kokain im laufe des Tages und 38 mg nochmal
gegen 18:00 und zum einschlafen 4 Zipiclon.
Kann ich heute 10:00 Subutex nehmen, ohne Nebenwirkungen?
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Opiate, Substitution & Benzodiazepine / Antw:Von Methadon auf Substitol
« Letzter Beitrag von DadaOne am 06 Oktober 2020 »
Die Antwort ist so nicht richtig l polamidon und Methadon da ist schon mehr unterschied als nur die Firma l polamidon ist doppelt so stark wie Methadon und ist links drehenden das heißt es berauscht weniger als Methadon und ist besser verträglich und ich glaube wo sie subutex geschrieben haben meinten sie Substitol weil subutex gibt es in mehreren Ländern und ist ja ein Mittel erster Wahl. Mittlerweile gibt es Substitol auch in Deutschland aber der Beitrag ist ja schon älter.
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Offene Fragen / Antw:Urin B Probe
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 06 Oktober 2020 »
Der Wirkstoff von Rivoltrin ist Clonazepam. Die Halbwertszeit von Clonazepam ist relativ lang und liegt bei 30 bis 40 Stunden, abhängig vom Alter, Lebererkrankungen etc. Nach weiterer Recherche muss laut den Erfahrungen unseres Arztes mit einer Nachweiszeit bei Rivotril von 5 und 10 Tage im Urin gerechnet werden.
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Offene Fragen / Antw:Urin B Probe
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 06 Oktober 2020 »
Hallo Walter,

Rivotril (mit dem Wirkstoff Clonazepam) ist ein Antikonvulsivum zur Behandlung zerebraler Krampfanfälle aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine und wird bei unterschiedlichsten Formen der Epilepsie angewendet. Die Nachweisbarkeit von Benzodiazepinen im Blut beträgt nur einige Stunden bis Tage – im Urin können sie von 24 Stunden (kurz wirksame) bis zu 3 Wochen (lang wirksame) nachgewiesen werden. Die Frage ist daher, ob es zwar nicht unmittelbar vor dem Test, sondern in den Wochen davor zu einem Rivotril-Konsum kam.

Das ist eine biochemische oder medizinische Frage – vielleicht gibt es irgendwelche Substanzen, die Kreuzreaktionen hervorrufen können. Sie könnten auch direkt im betreffenden Labor nachfragen, ob sie eine plausible Erklärung haben.

Mag. Werner Jochum – Beratungsstelle Clean Bludenz
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Offene Fragen / Urin B Probe
« Letzter Beitrag von Walter am 04 Oktober 2020 »
Ohne Konsum, wurden in der Urin B Probe ( Labortest)
die Abbaustoffe von Rivotril gefunden.
Wie kann das sein?
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Offene Fragen / Antw:Führerschein
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 30 September 2020 »
Hallo Guggi,

um Ihre Frage genau zu beantworten, wäre es notwendig, das damalige Schreiben der BH mit dem Inhalt der Auflage durchzulesen.

Grundsätzlich gilt aber:
In diesem Brief müsste die Art der Auflage stehen und wie lange diese Auflage durchzuführen ist. Um die Erfüllung dieser Auflage zu kontrollieren, steht auch wann man zu einen erneuten Termin bei der BH/ Amtsarzt vorstellig sein muss (meistens in 1 Jahr). Es kann nun sein, dass Sie die Harntests gemacht haben (Ihre Auflage), aber den Abschlusstermin bei der BH verabsäumt haben. Diesen Termin müssen Sie immer selber vereinbaren – das ist Ihre Zuständigkeit und nicht der BH oder der Beratungsstelle. Dies steht so auch im Brief/ Beschluss.

Sie können sich aber sicherlich eine Bestätigung bei der Beratungsstelle holen, wo Sie die Harntests durchgeführt haben und mit der BH Kontakt aufnehmen, was Sie nun noch machen können. Bei Ihrem bewilligten Führerschein steht wahrscheinlich noch Code 104 oder ähnliches….

Was mich wundert ist aber, dass Sie in der Zwischenzeit keinen Brief der BH erhalten hatten, das ihr befristeter Führerschein entzogen wird, da sie sich nicht an die Auflage gehalten haben (letzter Termin bei der BH) – das hätte meines Erachtens schon passieren müssen – dann wäre Ihnen auch aufgefallen, dass Sie noch den Termin bei der BH hätten machen sollen.

Um genaueres sagen zu können, können Sie ich aber gerne direkt an die Beratungsstelle wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Rebecka Schwall – Beratungsstelle Clean Bludenz
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Verkehr / Antw:Psychiatrische Untersuchung Führerschein
« Letzter Beitrag von Emanuel am 30 September 2020 »
darf ich mit 400mg Substitol den b schein machen?
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Offene Fragen / Führerschein
« Letzter Beitrag von Guggi am 29 September 2020 »
Hallo,
folgender Sachverhalt:
Drogenmissbrauch, Beschaffungsdelikt, Inhaftierung
Dann nach langer Zeit endlich den Entzug geschafft, zurück ins Berufsleben, Antrag für den Führerschein klappt. Allerdings mit der Auflage von unendlich vielen Terminen zwecks Drogentests. 2015 den letzten Termin.
Nun Führerscheinentzug wegen Alkohol, Bußgeldmitteilung erhalten. Bei der Anfrage, wie lange der Schein weg ist, wurde mitgeteilt, dass auch Fahren ohne Führerschein dazu kommt. Und zwar hätte sich jene Person weiterhin den Tests unterziehen müssen. Er hat aber keine Ladungen oder sonst einen Termin mehr erhalten. Lt. BH hätte er sich selbst um die jeweiligen Termine kümmern müssen. Kann das sein? Zumal weder von der BH noch von der Beratungsstelle etwas gekommen ist. Fährt jemand ohne Erlaubnis müsste die BH ins solch einem Fall reagieren, oder nicht. Auch ist der Führerschein bis 2029 ausgestellt.
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