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Offene Fragen / Cut-Off
« Letzter Beitrag von Hans am Gestern um 03:36 Vormittag »
hallo,

ich muss am 5.7 zu einer amtsärztlichen Untersuchung. Hab ab heute aufgehoert Cannabis zu rauchen. Ich konsumierte die letzten 5 Jahre ca. 5 Gramm im Monat. Ich werde wahrscheinlich bis zu diesem Zeitpubnkt noch positiv sein. Meine Frage ist wie hoch darf der maximale Cut-Off Wert sein um noch als positiv zu gelten und was passiert wenn man noch 20 ng/ml im Urin hat. Wird das als Konsum gewaertet?
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Offene Fragen / Antw:Ärztliches Attest
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 14 Juni 2019 »
Lieber Gast,

normalerweise prüft der Arzt durch Fragen und Untersuchungen, ob die gesundheitlichen Voraussetzungen für die angestrebte Stelle erfüllt werden. Zu den möglichen Untersuchungen gehören in der Regel z. B. Blut- und Urinproben, Seh- und Hörtests, in manchen Fällen auch Röntgenaufnahmen der Lunge. Bei den Fragen steht die medizinische Vorgeschichte (etwa ob schwere Erkrankungen oder Verletzung in der Vergangenheit vorliegen) im Mittelpunkt, zum Teil auch die der Familie.

Bei Verdacht und falls begründete Sicherheitsinteressen des Arbeitgebers vorliegen, können auch Fragen zu etwaigem Drogenkonsum, zu psychischen Erkrankungen oder zu einer möglichen HIV-Infektion gestellt werden. Wenn Du einwilligst darf auch ein Drogentest durchgeführt werden (eine Ablehnung wäre sicherlich ein ungünstiges Signal). Der Arzt darf dem Arbeitgeber aber nur darüber Auskunft geben, ob der künftige Mitarbeiter für die Stelle geeignet ist, er darf keine Diagnosen mitteilen oder ihn über etwaigen Drogenkonsum informieren.“ Die ärztliche Untersuchung eine Angelegenheit zwischen Dir und dem Arzt, die der Schweigepflicht unterliegt, d.h. ohne Dein Einverständnis erfährt ohnehin niemand (auch nicht die Firma) vom Ergebnis der Untersuchung.

Alles Gute für die neue Arbeitsstelle!
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Offene Fragen / Ärztliches Attest
« Letzter Beitrag von Gast am 13 Juni 2019 »
Hallo,

ich muss für meine neue Arbeitsstelle ein Ärztliches Attest machen lassen.
Wird bei dem Gutachten auch auf Medikamente (Benzos) und Drogen, etc. untersucht?
Bzw. darf der Arzt dann das dem Arbeitgeber mitteilen?

Vielen Dank!

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Offene Fragen / Antw:Morphin absetzen
« Letzter Beitrag von Lisa am 13 Juni 2019 »
Hallo, nochmal die Lisa...
Was ich noch Fragen wollte:
Wenn ein Entzug abläuft, ohne Medi-unterstützung, abdosiert, wie ist der Verlauf?
Ich lese häufig von Höhepunkten des Entzugs nach bestimmten Stunden, was wohl stoffabhängig ist.
Geht es auf diesen Höhepunkt kontinuierlich zu, danach kontinuierlich abwärts, oder sind bis zu diesem Hightop auch Stunden darin, in denen es besser geht?
Trotz jahrelanger Einnahme hatte ich wenig Entzugserscheinungen, bis auf eine sehr grosse Reduktion der Menge. Da weiss ich aber nur noch einzelne Entzugserfahrungen und ich habe auch keine Erinnerung daran, dass ich einen Zeitraum hatte, in dem ich glaubte, dass die Welt über mich hereinbricht.
Danke im voraus für Ihre Antworten
Liebe Grüsse
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Offene Fragen / Morphin absetzen
« Letzter Beitrag von Lisa am 12 Juni 2019 »
Hallo,
Ich hätte da mal eine Frage bzgl Wirkstoffgehalt.
Ich habe lange Jahre als Schmerzpatient Morphin genommen. Maximal 400mg unretardiert pro Tag verteilt.
Viele Jahre/Monate später bin ich auf 10-0-10mg Morgen ret. (ich gebe zu, dass ich Sie zerkaue).
Nun habe ich gelesen, dass 10mg Morphinsulfat tatsächlich nur 7.5 mg Morphin sind und die orale Bioverfügbarkeit zwischen 20-40% liegt. Gehe ich davon aus, habe ich pro Einnahme (ganz ganz grob natürlich) nicht mal 5mg Morphin nach Einnahme im Blut und das maximal 5Stunden ca.
Nun die Frage: merke ich das Morphin dann überhaupt noch? Bin sonst gesund und wiege knapp 63 kg auf 168cm Größe.
Da müsste ich das Zeug doch einfach weglassen können?
Kein Craving, gute Laune, marginal physische Entzugserscheinungen, die nerven, aber nicht quälen. Das ist doch für den Körper eigentlich nicht mehr spürbar?
Liebe Grüsse und danke für die Antwortgutven
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Offene Fragen / Antw:Subutex, Buprenorphin, Schwangerschaft
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 12 Juni 2019 »
Liebe werdende Mutter,

ich rate Ihnen, doch möglichst offen über Ihren Konsum zu sprechen. Es ist in jedem Fall gut, wenn die betreuenden Personen Bescheid wissen und das Kind entsprechend betreuen können. Inwieweit ein Kinderarzt vor Ort sein sollte, vermag ich nicht zu beurteilen, ich schätze jedoch, dass es sinnvoll wäre. Die noch eingenommene Menge von Buprenorphin ist ja ganz gering, und es ist gut und richtig, keinen vollständigen Entzug gemacht zu haben – jedoch ist der Verlauf bei Neugeborenen von substituierten Müttern auch individuell sehr unterschiedlich. Eine Substitution für das Neugeborene wird im Sinne einer Entzugsbehandlung nötig, also nach der Geburt langsam reduzierend. Solange es bei Ihnen im Bauch ist, erhält es ja die Opioide über die Nabelschnur. Alles Gute!

OÄ Dr. Kirsten Habedank – Therapiestation Lukasfeld
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Offene Fragen / Antw:Entzug ambulant Zopiclon
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 12 Juni 2019 »
Sehr geehrte Magdalena,

ja, es ist sicher eine gute Idee, das Zopiclon langsam zu reduzieren, leider wird das Abhängigkeitspotential und die beeinträchtigende Wirkung nur allzu oft unterschätzt. Laut Umrechnungstabelle entsprechen 15 mg Zopiclon 20 mg Oxazepam – insgesamt handelt es sich ja nur um eine geringe Menge. Vielleicht gelingt es Ihnen, über einen längeren Zeitraum jeweils eine halbe Tablette weniger zu nehmen. Körperliche Aktivität – so gut es eben möglich ist und schlafhygienische Maßnahmen  u. U. auch pflanzliche Präparate oder schlaffördernde Antidepressiva können die Reduktion vereinfachen.

Übrigens stehen in der Therapiestation Lukasfeld auch Einzelzimmer für den körperlichen Entzug zur Verfügung, jedoch ist hier der Entzug innerhalb von 3 bis 4 Wochen durchzuführen – von daher ist es vermutlich sinnvoller, das Zopiclon über einen längeren Zeitraum langsam zu reduzieren!

OÄ Dr. Kirsten Habedank – Therapiestation Lukasfeld
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Offene Fragen / Antw:thc test
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 12 Juni 2019 »
Hallo ABC,

nach Meinung unseres Arztes nach kann es nicht sein, dass es durch Pantoprozol ein positives Ergebnis gibt. Im Internet steht folgender Link, der dafür spricht. Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst Du Deinen Urin darauf noch genauer in einem Labor/Hausarzt testen lassen.

https://hanfverband.de/nachrichten/news/positiver-thc-test-dank-tabletten-gegen-sodbrennen

Beratungsstelle Clean Bregenz
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Offene Fragen / Antw:Alprazolam auf Rezept - Führerschein?
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 11 Juni 2019 »
Hallo Gisi,

da Sie auf der Polizeiwache einen Harntest verweigert haben, wird dieser Harntest als positiv bewertet. Es wäre in Ihrem Fall besser gewesen, dort eine Urinprobe abzugeben und vom Arzt dann eine Bestätigung vorzulegen, dass Ihnen Benzos als Notfallmedikament verschrieben wurde.

Wenn Sie nun beim Amtsarzt eine Vorladung zur Begutachtung bekommen, nehmen Sie bitte gleich eine Bestätigung von Ihrem verschreibenden Arzt mit. Es wird dort ebenfalls ein Test durchgeführt. Es kann sein, weil Sie den Test am Posten verweigert haben, dass Sie trotz eines negativen Testergebnisses (ein gelegentlicher CBD Konsum zeigt es nicht positiv im Testergebnis an) auf Cannabis beim Amtsarzt trotzdem eine Weisung zu einer gesundheitsbezogenen Maßnahme in einer Drogenberatungsstelle bekommen.

Diese Weisung (§14 SMG) gibt Ihnen die Chance das Ganze ohne Staatsanwaltschaft oder Bezirksgericht zu erledigen – das heißt, dass die Anzeige vorerst nicht an die Staatsanwaltschaft zur Weiterverfolgung weitergeleitet wird. Sie müssen sich innerhalb von 14 Tagen bei einer Beratungsstelle melden und mit der Maßnahme anzufangen und haben dann ein Jahr Zeit die Maßnahme positiv abzuschließen. Wenn Sie nicht mehr konsumieren, dann ist das schnell erledigt – das macht aber jede Beratungsstelle individuell.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, bei Fragen wenden Sie sich einfach direkt an eine Beratungsstelle oder an uns:
Clean Bludenz, Kasernplatz 5, 6700 Bludenz
T: 05552/65040
E: clean.bludenz@mariaebene.at

Lieben Gruß
Rebecka Schwall, Clean Bludenz
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Offene Fragen / Antw:Drogentest beim Bundesheer
« Letzter Beitrag von ME-Redaktion am 11 Juni 2019 »
Hallo Mr.123,

falls die Stellungsuntersuchung oder eine militärische Untersuchung bei Wehrpflichtigen während des Grundwehrdienstes Grund zur Annahme eines Suchtgiftmissbrauchs ergibt, so hat die Stellungskommission anstelle einer Strafanzeige diesen Umstand der Bezirksverwaltungsbehörde als Gesundheitsbehörde mitzuteilen.

Die Gesundheitsbehörde ihrerseits hat die betroffene Person einer Begutachtung durch einen mit den Fragen des Suchtgiftmissbrauchs hinreichend vertrauten Arztes zuzuführen. Ergibt die Begutachtung, dass eine 'gesundheitsbezogene Maßnahme' notwendig ist, so hat die Gesundheitsbehörde darauf einzuwirken, dass sich die Person einer solchen unterzieht.
Gesundheitsbezogene Maßnahmen sind:
1. die ärztliche Überwachung des Gesundheitszustandes und/oder
2. die ärztliche Behandlung einschließend der Entzugs- und Substitutionsbehandlung und/oder
3. die klinisch-psychologische Beratung und Betreuung und/oder
4. die Psychotherapie sowie und/oder
5. die psychosoziale Beratung und Betreuung

Ob eine Behandlung notwendig ist hängt unter anderem auch von der Art der Substanz, der Konsumdauer bzw. von der Menge, die von der jeweiligen Substanz konsumiert wurde oder wird sowie von sozialen Umständen (Familie, Freundeskreis...) ab. Bei 'unregelmäßigem' Cannabiskonsum kommt es häufig zur Aufklärung durch den untersuchenden Arzt, der Grundwehrdienst kann danach wieder fortgesetzt werden. Besteht ein Behandlungsbedarf dann wird der Grundwehrdienstes entweder aufgeschoben oder der Betroffene muss als untauglich befunden bzw. entlassen werden. Es kann auch zu Problemen mit dem Führerschein kommen.

Wie lange THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) nachgewiesen werden kann, hängt von vielen Faktoren ab: Dauer des täglichen Konsums, Konsummenge, Fett- und Bindegewebeanteil des Klienten, Höhe des Stoffwechsels oder dem pH-Wert des Harns und der Testmethode. Bei einmaligem oder gelegentlichem Konsum kann Cannabis im Harn zwischen 5 und 10 Tage festgestellt werden – bei häufigem (chronischem) Konsum sollte man ca. 20 Tage und mehr rechnen (bis zu 8 Wochen – in seltenen Fälle auch länger, wie manche User berichten).
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