Symposium 2016

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Die Stiftung Maria Ebene veranstaltete am Freitag, den 4. November 2016 das XXV. Symposium, im Krankenhaus Maria Ebene. Die Suchtexperten, Dr. Kirsten Habedank, Leiterin der Therapiestation Lukasfeld, Ehrentraud Hagleitner, die langjährige Vorsitzende der HPE Österreich (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter) und der internationale Drogenexperte Dr. Wolfgang Heckmann informierten zum Thema „Sucht und Angehörige“. Über 150 Interessierte folgten der Einladung.

Das 25. Symposium der Stiftung Maria Ebene stand am Freitag, den 4. November 2016, ganz im Zeichen des Themas „Sucht und Angehörige“. „Kaum eine Krankheit ist so sehr mit den Angehörigen verbunden wie die Sucht“, erklärte Univ.-Prof. Primar Dr. Reinhard Haller, Chefarzt der Stiftung Maria Ebene, der durch den Abend führte, und ergänzt: „Auf jeden Fall kommt Angehörigen in der Prävention und Heilung süchtigen Verhaltens höchste Bedeutung zu. Angehörigenarbeit ist zu einem der wichtigsten und wirksamsten Bestandteile des therapeutischen Spektrums geworden“. Dr. Kirsten Habedank, Leiterin der Therapiestation Lukasfeld, informierte in ihrem Vortrag über die „Angehörigenarbeit in der stationären Drogentherapie“. Im Anschluss sprach Dr. Wolfgang Heckmann, internationaler Drogenexperte und langjähriger Drogenbeauftragter, über „Die therapeutische Gemeinschaft – mehr als eine Ersatzfamilie“. Über die „Positiven Wirkungen und Grenzen der Selbsthilfe“ referierte Frau Ehrentraud Hagleitner, langjährige Vorsitzende der HPE Österreich und Familienhelferin. 1977 gründete sie den Verein Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter (HPE). Die Stiftung Maria Ebene freute sich über mehr als 150 Besucher/innen, die der Einladung folgten.