Symposium 2015

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Über 150 Interessierte folgten der Einladung zum XXIV. Symposium der Stiftung Maria Ebene am Freitag, den 6. November 2015, in das Krankenhaus Maria Ebene. Die Experten Univ.-Prof. Primar Dr. Reinhard Haller, Chefarzt der Stiftung Maria Ebene, Mag. Johannes Rauch, Leiter der Therapiestation Carina, sowie Dr. Roland Wölfle, Amtspsychiater im Amt für Soziale Dienste Liechtenstein und ärztlicher Mitarbeiter im Vorarlberger Kinderdorf, referierten zum Thema „Migration und Sucht“.

Das jährlich stattfindende Symposium der Stiftung Maria Ebene widmet sich stets aktuellen Aspekten von Suchterkrankungen. Neue Trends sollen frühzeitig erfasst und in der Folge vor ihrem wissenschaftlichen Hintergrund aufgezeigt werden. Die aktuelle Entwicklung nahm die Stiftung Maria Ebene zum Anlass und stellte das diesjährige XXIV. Symposium am Freitag, den 6. November 2015, unter den Titel „Migration und Sucht“. Der Einladung ins Krankenhaus Maria Ebene folgten über 150 Interessierte. Als einer von drei Experten referierte zu Beginn Univ.-Prof. Primar Dr. Reinhard Haller, Chefarzt der Stiftung Maria Ebene, zum Thema „Migration – Sucht – Terror“ und stellte dabei Überlegungen an, was Flucht, Migration, Extremismus und Terrorismus mit süchtigem Verhalten zu tun haben.

„Die Flüchtlingsproblematik stellt auch die Suchttherapie vor ganz neue Herausforderungen. Die Migranten lernen unsere Suchtmittel kennen, während unsere Gesellschaft durch die Wanderbewegungen mit neuen Suchtformen konfrontiert wird. Drogen spielen im Adaptionsprozess, aber auch bei der Bewältigung von Traumen eine wichtige Rolle“, erklärt Univ.-Prof. Primar Dr. Reinhard Haller . Im Anschluss ging Mag. Johannes Rauch, Leiter der Therapiestation Carina und seit Jahrzehnten in den Ursprungsländern der Flüchtlingsströme engagiert, der Frage „EXODUS – warum Menschen flüchten“ nach. Zum Abschluss gab Dr. Roland Wölfle, Amtspsychiater im Amt für Soziale Dienste Liechtenstein und ärztlicher Mitarbeiter im Vorarlberger Kinderdorf in Bregenz, einen Einblick in „Therapeutische Gruppen als Modell für gelungene Integration“.