Jahresbericht 2011

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Neben dem seit Jahren stabilen „Routinebetrieb“ im ambulanten und stationären Bereich wurden mehrere Bauvorhaben begonnen oder vollendet und zahlreiche neue Projekte gestartet. Im Mai 2011 wurde in einem sehr schönen Festakt,der Abschluss der Sanierungs-, Umbau- und Erweiterungsarbeiten auf der Therapiestation Carina gefeiert.

Mit Beginn des Jahres wurde nach mehrjähriger Vorbereitung mit dem Erweiterungsbau auf der Therapiestation Lukasfeld begonnen. Dort soll eine Entzugsstation errichtet werden, sodass alle entwöhnungswilligen Vorarlberger Patienten unmittelbar und jederzeit eine medizinisch geleitete körperliche Entgiftung durchführen können und nicht mehr Krankhäuser außerhalb Vorarlbergs aufsuchen müssen.

Daneben wurden über die Beratungsstellen Clean und die Werkstatt für Suchtprophylaxe „Supro“ verschiedene Projekte im Bereich der Abhängigkeit von illegalen Drogen, aber auch der immer wichtig werdender Verhaltenssüchte in Angriff genommen. Besonders hervorzuheben ist ein gemeinsam mit anderen Ländern initiiertes Großprojekt zur Prävention und Behandlung der Spielsucht. Wenn von der Stiftung Maria Ebene immer wieder neue prophylaktische und therapeutische Felder betreten, neue Ideen entwickelt und Impulse für ganz Österreich gesetzt werden, zeugt dies von der Vorreiterrolle, der ständigen Innovation und der Kreativität, die zu den Markenzeichen der Stiftung Maria Ebene gehören.

Der Prozess des Fortschritts und der Erneuerung wird auch im Jahr 2012 in der Stiftung nicht zum Stillstand kommen. Gegen Ende des Jahres soll der letzte alte Trakt des Hauses auf Maria Ebene renoviert und das Krankenhaus um eine Kriseninterventions- und Kurzzeittherapiestation erweitert werden. Damit wird das Leistungsangebot der Stiftung in einem immer wichtiger werdenden Bereich geschlossen, nämlich einer nur bis zu 2 Wochen dauernden stationären Intensivbehandlung für jene Patienten, die keine 8-Wochen-Kur absolvieren können oder wollen.

Schließlich sollen alle Einrichtungen der Stiftung im Jahr 2012 ihr Hauptaugenmerk auf ein das ganze Land umfassende Projekt im Kampf gegen den Killer Nr. 1, die Zigarette, legen. In Kooperation mit dem Land Vorarlberg, der VGKK, dem Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin sowie der Ärztekammer soll in Österreich, wo die Anzahl der Raucher europaweit an der Spitze liegt, nicht nur ein Zeichen gesetzt, sondern eine effiziente, langfristige Hilfsstruktur unter Führung der Stiftung Maria Ebene geschaffen werden.

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