Einladung zum XXVII. Symposium und zu den Workshops

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In den letzten 25 Jahren kam es zu einem deutlichen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung von Abhängigkeitserkrankungen.

Mittlerweile sind Abhängigkeitserkrankungen als chronisch rezidivierend verlaufende psychiatrische Erkrankungen etabliert. Ein breites Spektrum unterschiedlicher Therapieangebote steht unseren Patienten offen. Viele unserer Patienten befinden sich schon seit Jahrzehnten in unserer Betreuung und haben den Wandel des therapeutischen Angebots miterlebt. Aber auch unsere Patienten und deren Leben verändern sich im Laufe der Zeit. Nicht nur das Konsummuster oder die bevorzugte Droge, sondern auch der Einfluss der Angehörigen und der Umgebung, als auch die von ihnen zu bewältigenden Belastungen verändern sich im Verlauf der Suchterkrankung.

In unserem diesjährigen Symposium präsentieren wir am Beispiel dreier Lebensabschnitte die verschiedensten Gesichter der Sucht. Neben dem therapeutischen Umgang mit Kindern von Abhängigen werden wir einen Überblick über gegenwärtige Konzepte zur Entwicklung und Therapie von Suchterkrankung geben. In unserem Hauptvortrag bekommen wir Einblicke in die Lebenswelten von drogenabhängigen Menschen im Alter.

Der 9. November 2018 widmet sich dem Thema „25 Lebenswelten – Sucht hat viele Gesichter“. Passend zur traditionellen Abendveranstaltung werden heuer auch zwei Workshops mit den Referentinnen, Prof. Dr. Irmgard VOGT „Lebenswelten von Drogenabhängigen 40+“ und Ursula ZEISEL, MA „Kein Fluch auf die nächste Generation“ angeboten.

Details zu den Workshops (PDF) …

Einladung zum Symposium

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